Selen in der Krebsprävention
Studiendaten aus über 30 Jahren belegen eindeutig den Zusammenhang zwischen schlechter Selenversorgung und erhöhter Krebshäufigkeit.Große Interventionsstudien in China mit bis zu 30.000 Patienten konnten zeigen dass eine Nahrungsergänzung mit Selen die Häufigkeit von Leberkrebs nd Speiseröhrenkrebs reduzieren konnte. Auch in den USA konnte bei 1300 Hautkrebspatienten das erneut Auftreten von Krebs und die Krebssterblichkeit reduziert werden.
Für einzelne Krebsarten konnte bisher eine positive Wirkung von Selen gezeigt werden. Eine Seleneinnahme kann langfristig erfolgen.Überdosierungen sind zwar grundsätzlich möglich, treten aber im allgemeinen aber nur bei mißbräuchlicher und unkontrollierter Anwendung auf.Eine sichere Gesamttageszufuhr liegt bei 300µg/Tag für Erwachsene. Die höchste Dosis ohne beobachtete schadhafte Dosis liegt bei 850 µg/Tag, die niedrigste Dosis mit beobachteter Wirkung liegt bei 1200 µg/Tag. Für Kinder gelten sicherheitshalber niedrigere Werte. In der Krebstherapie werden allerdings kurzfristig wesentliche höhere Dosierungen eingesetzt.
Prostatakarzinom
Prävention: 100 µg/Tag
bei Prädisposition: 100 – 200 µg/Tag
bei erhöhtem PSA-Wert: 100 – 200 µg/Tag
Mammakarzinom
Prävention: 100 µg/Tag
bei Prädisposition: 100 – 200 µg/Tag
Ovarialkarzinom
Prävention: 100 µg/Tag
bei Prädisposition: 100 – 200 µg/Tag
Bronchialkarzinom
Prävention: 100 µg/Tag
Prädisposition Raucher: 100 – 200 µg/Tag
Dickdarmkrebs
Prävention: 100 µg/Tag
bei Prädisposition: 100 – 200 µg/Tag
PDF Selen und Krebs [52 KB]